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Die Ahlers Group und die Nachwuchsfrage – „Persönlichkeit“ ist entscheidend
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    AMD News

    Die Ahlers Group und die Nachwuchsfrage – „Persönlichkeit“ ist entscheidend

    Noch beseelt von seinem letzten Treffen mit dem französischen Designer
    Pierre Cardin in Paris kam Götz Borchert, Vorstandsmitglied der Ahlers Group, nach Düsseldorf in die AMD. Pierre Cardin gehört zu den Hauptmarken der Herforder Unternehmensgruppe, die mit ihren sieben Marken und ihrer Haka-Kompetenz aus der internationalen Modelandschaft nicht wegzudenken ist.

    Der Franzose Pierre Cardin selbst, mittlerweile 95, ist seinem deutschen Lizenzpartner immer noch eng verbunden. Das Treffen mit Götz Borchert fand denn auch standesgemäß im Maxim’s statt, zu dem er seinen (alten) Mercedes eigenhändig chauffierte. Doch das war es auch schon mit den Klischees. Cardin ist ein Businessman durch und durch, ebenso wie Borchert, der bei der Ahlers Group zuständig ist für Marketing, Retail/E-Commerce, Design/Produkt und Unternehmenskommunikation. Dass man das Business gerne mal mit Flair garniert, gehört zum Geschäft dazu.

    Locker und mit der ein oder anderen Story gewürzt, verbunden mit vielen Hintergrundinformationen führte Borchert die Studierenden aus allen Studiengängen durch die Markenwelt der Ahlers Gruppe, informierte über die Abgrenzungen der Marken untereinander und ihr Erscheinungsbild. Neben der Marke Pierre Cardin gehören zum Ahlers Markenportfolio noch Baldessarini (modische Spitze),
    Otto Kern (reduzierter Designanspruch, unkompliziert), Pioneer Jeans (junge verlässliche Denimwear für sie und ihn), Pionier Jeans & Casuals, Pionier Workwear, Jupiter (Hemden, Sportswearjacken) und Elsbach Denim Library (Einzelhandel, alle Ahlers Marken plus 25% DOB-Marken von Fremdanbietern). Alle Marketingaktivitäten hat Ahlers in der Herforder Zentrale gebündelt. Social Media ist jetzt auch ein Teil davon. „Eine neue Welt“, gab Borchert freimütig zu, die auch von den Produktmanagern ein neues Denken fordert. „Es gibt Ängste.“ Doch es gibt kein Zurück. Es geht nicht mehr ohne. Nicht mehr ohne authentische Filme, wie mit der Handkamera gedreht, nicht mehr ohne den lockeren Tonfall, mit dem man die nächste Generation packen muss.
    Diesen Kulturwandel nimmt Ahlers an, zieht ihn durch auf allen Ebenen bis hin zu
    E-Commerce, über den die Basics sich übrigens besser verkaufen als die Saisonartikel. Im den eigenen Shops bei Elsbach ist es dagegen umgedreht: Saisonartikel verkaufen sich besser als NOS (Never out of stock). „Change Management“ verkauft der Marketingmann als „Grundeinstellung“ und Selbstverständlichkeit – auch diese Botschaft kam bei den Studierenden an.

    Die Aufmerksamkeitskurve stieg noch einmal an, als Christian Schneider, Geschäftsführer Personal & Recht, über die Recruiting-Politik bei Ahlers sprach. „Persönlichkeit“ sei entscheidend, sagt er, und irgendwie glaubte man sich kurz im Silicon Valley. Doch dieses Kriterium wird immer wichtiger. Interessant war sicher auch, dass man eine 360-Grad-Ausbildung beim Nachwuchs für ganz wichtig hält.

    Man geht davon aus, dass sie dann anschließend im Unternehmen ihre individuellen Stärken entwickeln, so Schneider. Ahlers möchte ein „Nährboden“ für Führungskräfte sein. An der AMD stießen sie dabei auf offene Ohren.

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